Porträt des neuen CTB-Geschäftsführers

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Porträt des neuen CTB-Geschäftsführers

Andreas Hollmann hat die Geschäftsführung des Container Terminal Burchardkai (CTB) übernommen. Er geht mit dem Anspruch an seine neue Arbeit, „offen, präsent und nahbar“ zu sein.

„Der Burchardkai hat klare Stärken: seine Größe, seine Lage, sein Equipment und die Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Andreas Hollmann. Der 51-Jährige hat am 1. Juni die Geschäftsführung des Container Terminal Burchardkai (CTB) übernommen. Zudem wurde er zum Direktor Betrieb Container berufen. In dieser Funktion kümmert er sich um die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur und der betrieblichen Prozesse an den Hamburger Containerterminals sowie am Terminal der HHLA in Odessa.

Die Prozesse an den Hamburger Containerterminals zu harmonisieren, ist für Hollmann nichts Neues. Kurz nachdem er im April 2016 als Leiter Vorstandsprojekte bei der HHLA angefangen hat, wurde er zum N4-Projektleiter berufen. In dieser Funktion brachte er die Einführung der Navis-Software N4 als neues Betriebssystem der Containerterminals auf den Weg. „Ich bin froh, über das N4-Projekt einen tiefen Einblick in die Prozesse und Systeme der HHLA gewonnen zu haben“, sagt Hollmann.

Der gelernte Schifffahrtskaufmann und studierte Wirtschaftsingenieur Hollmann hatte seit 1995 verschiedene Führungspositionen inne, zunächst bei der Reederei Sea-Land und nach deren Übernahme durch Maersk auch beim dänischen Weltmarktführer. 

Während seiner Zeit bei Maersk sammelte er wertvolle Terminalexpertise und war unter anderem zwei Jahre lang als Berater für asiatische und europäische Terminals im Einsatz – sowohl für Anlagen der Maersk-Terminaltochter APMT als auch für die Terminals anderer Unternehmen. Bremerhaven, Hamburg, Rotterdam, Kopenhagen und Singapur waren einige der beruflichen Stationen des neuen CTB-Geschäftsführers.

Weil ihn die Arbeit am Terminal reizte und er mit seiner Familie nach zwölf Jahren im Ausland wieder nach Deutschland zurück wollte, kam er im vergangenen Jahr zur HHLA. „Ich werde am Burchardkai mit offenen Augen und Ohren über den Terminal gehen. Denn ich möchte verstehen, wie alles funktioniert und wieso es so gemacht wird, anstatt mit vorgefertigten Lösungen anzufangen“, sagt Hollmann. „Mein Anspruch dabei: offen, präsent und nahbar zu sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können und sollen mich ansprechen. Denn nur wenn Dinge an die Oberfläche kommen, können wir sie verbessern.“

 

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